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Ausbildung



Die berufliche Grundbildung erfolgt auf dem Reiterhof von Klaus und Petra Thiesbrummel - Achtung, ab 2010 wird erstmals am 15. März ein Ausbildungsrythmus von 18 Monaten begonnen.

 

Hier sind ca. 30 Sport-, Therapie-, Zucht-, Pensions- und Kutschpferde zu pflegen. Eine möglichst große Bandbreite der Ausbildung ist damit gesichert.

 

Der regional erfolgreiche Springreiter betreibt hier einen Ausbildungsstall.

 

An diesem Ort ist auch der Verein Therapeutisches Reiten Eckardtsheim beheimatet.

Die Begleitung behinderter Menschen beim therapeutischen Reiten ist Bestandteil der Ausbildung.

 

Die Ausbildung wird ergänzt durch verschiedene externe betriebliche Praktika mit unterschiedlichen Zielen und Umfängen. Nach dem Erwerb grundlegender Kenntnisse im Rahmen der sechsmonatigen Grundstufe erste Kurzzeitpraktika gelerntes übertragen Mobilität erwerben Selbständigkeit trainieren in fremden Umgebungen arbeiten In der fünfmonatigen Förderstufe dauern externe Praktika je nach Fähigkeiten bis zu drei Wochen und dienen dem Erwerb spezifischer Fähigkeiten in Betrieben mit Schwerpunkten Zucht- und Haltung, internationaler Sportstall, Freizeitreiten, Ferienbetrieb etc.

 

Das Fördercentrum hat bisher mit über  150  Betrieben kooperiert, darunter in der Reiterszene bekannte namhafte Betriebe wie Theodorescu, Kirchhoff, Balkenhol und Nieberg.

 

Praktika in der 7monatigen abschließenden Übergangsqualifizierung  dienen auch der Vermittlung in den Arbeitsmarkt. Hier kann man besser als in einer klassischen schriftlichen Bewerbung Werbung für die eigene Person machen.

 

Pferdepfleger sind für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Tiere verantwortlich und müssen die notwendigen Arbeiten selbständig einteilen und ausführen. Wichtig ist das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier, aber auch das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber.

 

Der Alltag der Pferdepfleger besteht in anstrengender körperlicher Arbeit: Füttern und Tränken der Tiere, Boxen ausmisten und mit  frischen Stroh einstreuen, u. v. m. . Mit Kardätsche, Bürsten und Striegel werden die Pferde gereinigt. Die Hufe werden durch fachmännisches Auskratzen gesäubert, gewaschen und eingefettet.

 

Kranke oder verletzte Tiere müssen nach den besonderen Anweisungen des Tierarztes versorgt und gepflegt werden. Die Begleitung des Pferdes zum Schmied und die aktive Mithilfe beim Beschlagen der Hufe gehören auch zu den Berufsaufgaben.

 

Jedes Pferd braucht ein bestimmtes Bewegungsprogramm. Der Pferdepfleger sattelt und zäumt es für die vorgesehene Reit- oder Trainingsstunde. Öfters reiten auch die Pfleger die Pferde. Zu den Pflichten gehören das Longieren, aber auch die Instandhaltung der Anlagen- Springplatz, Reithalle, Dressurviereck, Paddock und Weiden. Die sachgemäße Wartung und Pflege des Sattel- und Zaumzeuges sind selbstverständlich.

 

Erfahrene Pfleger, denen Pferde anvertraut sind, die an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen, gehen oft zu diesen Anlässen mit. Die Vorbereitung und Betreuung der Pferde für den Transport und am Wettkampfplatz sind besonders verantwortungsvolle Aufgaben.

 

Pferdepfleger sind den ganzen Tag in Bewegung und oft im Freien. Der Anteil der Putzarbeit ist beträchtlich. Die Arbeit stellt große Anforderungen an Kraft, Widerstandsfähigkeit und Ausdauer. Wer sich im Beruf bewähren will, muss überdurchschnittlich einsatzbereit sein.

 

 

Die Vermittlungschancen sind hoch, wenn das Anspruchsprofil von Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Ausdauer und Einsatzbereitschaft erfüllt werden.